Samstag 7. Juli 2018

Teju Cole

Carolin Emcke


 

Zwei der bedeutendsten Intellektuellen im Gespräch über die dringendsten Fragen unserer Zeit.


Teju Cole, geboren 1975, wuchs in Nigeria auf und kam als Jugendlicher in die USA. Er lehrt am Bard College und ist der Fotografiekritiker des New York Times Magazine. Seine fotografische Arbeit wird international ausgestellt, seine Bücher "Open City" und "Jeder Tag gehört dem Dieb" gelten als herausragende Werke der neueren amerikanischen Literatur. Er wurde unter anderem mit dem PEN/Hemingway Award, dem Internationalen Literatur­preis und dem Windham Campbell Prize ausgezeichnet. Seine Popularität verdankt er vor allem seinen Essays im New Yorker, im Atlantic und im New York Times Magazine, in denen er regelmässig über die Wider­sprüchlichkeiten seines Daseins und der USA schreibt. 

 

Carolin Emcke, geboren 1967, studierte Philosophie in London, Frankfurt/Main und Harvard. Sie promovierte über den Begriff „kollektiver Identitäten“ und ist Trägerin des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels 2016. Die Autorin, die viele Jahre unter anderem für den SPIEGEL oder DIE ZEIT aus Kriegs- und Krisengebieten berichtet hat, engagiert sich auch immer wieder mit künstlerischen Projekten und Interventionen. Seit über zehn Jahren organisiert und moderiert sie die monatliche Reihe Streitraum an der Schaubühne Berlin. In zahlreichen Büchern und Artikeln hat sie sich mit Fragen des Begehrens, der Gewalt und der Gerechtigkeit beschäftigt. Heute sind ihre Zeitdiagnosen mehr denn je von beunruhigender Aktualität. Wie blickt sie, mit diesem Erfahrungsschatz im Hintergrund, auf die Gegenwart? 

 

Webseite von Carolin Emcke

 

Webseite von Teju Cole

 

Moderation: Gesa Schneider

Fotos: © Andreas Labes (C. Emcke), Christopher Anderson / Magnum Photo (T. Cole) 

Das Gespräch findet auf Englisch statt. 

 

Türöffnung 19:00 Uhr

Beginn 20:00 Uhr

 

 

Tickets 35 CHF / 25 CHF mit Ermässigung (AHV/IV, Legi, Carte Blanche, ZKB-Kundenkarte)
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