Mittwoch 4. Juli 2018

Rebecca Solnit

Lesung und Gespräch mit der berühmten feministischen US-Autorin und Aktivistin, die mit ihren Büchern die #MeToo-Debatte vorwegnahm und noch immer befeuert.
 

Rebecca Solnits Buch Wenn Männer mir die Welt erklären hat weltweit für Furore gesorgt: Scharfsinnig analysiert sie männliche Arroganz, die die Kommunikation zwischen Männern und Frauen erschwert. Dabei deckt sie Missstände auf, die meist gar nicht als solche erkannt werden, weil Übergriffe auf Frauen akzeptiert sind, als normal gelten – womit Rebecca Solnit bereits 2014 die wesentlichen Punkte der aktuelle #MeToo-Debatte vorwegnahm. Bald wurde auch ein Begriff für dieses Phänomen gefunden: „mansplaining“,  Wort des Jahres 2014 in Australien. In den Essays schreibt Rebecca Solnit über die Degradierung und Unterdrückung von Frauenstimmen auf der ganzen Welt. Sie erzählt von der FBI-Agentin, deren Warnungen vor Al Qaida ignoriert wurden; von Frauen, die einen männlichen Zeugen brauchten, um ihre Vergewaltigung zu „beglaubigen“; von Schriftstellerinnen und Politikerinnen, deren Wut grundsätzlich als „schrill“ und „hysterisch“ bezeichnet und denen gesagt wird: „Machen Sie lieber ein Sandwich.“

In ihrem neuen Buch Die Mutter aller Fragen (2017)  setzt Rebecca Solnit voller Biss, Komik und stilistischer Eleganz ihre Erkundung der heutigen Geschlechterverhältnisse fort. 


Das Gespräch mit der Autorin findet auf Englisch statt.

 

Moderation: Catherine Newmark

Deutsche Stimme: Ariela Sarbacher

Foto: Rebecca Solnit

 

Türöffnung 19:00 Uhr

Beginn 20:00 Uhr

Tickets 35 CHF / 25 CHF mit Ermässigung (AHV/IV, Legi, Carte Blanche, ZKB-Kundenkarte)

Das Ticket gilt auch für die anschliessende Stummfilmvertonung von La souriante Madame Beudet, einem der ersten feministischen Stummfilme der Filmgeschichte, live vertont von den Acid Amazonians.
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