Donnerstag 5. Juli 2018

Clemens J. Setz

Der österreichische Shooting-Star kommt mit seinem sehr schrägen Buch nach Zürich.  Wer hat es geschrieben?

Er selbst will es nicht gewesen sein. Ein unheimliches Vergnügen!

 

"Bot. Gespräch ohne Autor"  ist ein Interviewband mit Clemens J. Setz. Allerdings beteiligt er sich nicht selber am Gespräch, sondern überlässt den Job einem Computerprogramm mit automatisierter Suchfunktion, die  in seinem elektronischen Tagebuch nach Antworten sucht – und immer wieder Erstaunliches findet.

"Wann haben wir es mit Menschen, wann mit Maschinen zu tun? Das ist die grosse Frage unzähliger Science-Fiction-Fantasien. Sie ist expliziter Ausgangspunkt des neuen Buchs von Clemens J. Setz. … Es ist oft bizarr, … überraschend ist es immer, oft anrührend. … da können einem beim Lesen sogar die Tränen kommen." (DIE ZEIT) 

 

Für sein junges Alter hat Clemens J. Setz bereits ein umfangreiches Werk vorgelegt und mehr Aufmerksamkeit erregt als irgendein Autor seiner Generation. Die Literaturkritik überschlug sich zeitweise im Verkünden von Superlativen. Setz sei nicht nur die "jüngste Hoffnung der deutschen Gegenwartsliteratur" (Iris Radisch), er sei der neue "Wunderknabe" und "das grösste Genie der jüngeren Literatur" (Richard Kämmerlings), ein "Jungstar" (Jörg Magenau), der mit dem Preis der Leipziger Buchmesse seinen Ruf als "Genie" endgültig zementiert habe (Klaus Nüchtern). Seine Romane "Die Frequenzen" und "Indigo" standen auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises. Für seinen Roman "Die Stunde zwischen Frau und Gitarre" erhielt Setz den Wilhelm Raabe-Literaturpreis 2015.

 
Moderation: Corina Freudiger
Foto: © Max Zerrahn / Suhrkamp Verlag

 

Türöffnung 19:00 Uhr

Beginn 20:00 Uhr

Tickets 35 CHF / 25 CHF mit Ermässigung (AHV/IV, Legi, Carte Blanche, ZKB-Kundenkarte)

Das Ticket gilt auch für die anschliessende szenische Frankenstein-Lesung mit Fabienne Hadorn und Rahel Hubacher.
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